Das ist ganz normal, dass der Brenner bei 70-75°C abschaltet. (Wird durch den mechanischen Temperaturregler bewirkt)
Gerade war der Kundendienst v. 13.45 bis 15.45 Uhr da.
Zunächst erfolgte eine Prüfung der Soll- und Ist-Werte über das Dislpay.
Alles „normal“, außer: Kesseltemperatur Soll 63° ist 71°!
Im Anzeigefenster war auch das Symbol „Wasseraufbereitung“. (und auch auf fast allen „Kontrollbildern“)
Der Fühler war jedoch nicht im Kessel, sondern im Boiler eingelegt.
Die Prüfung des Fühlers (Stecker 5) erbrachte zunächst keinen Durchgang und keinen Widerstandswert!
Vermutl. hat der Fühler einen Wackelkontakt, da bei einer erneuten Messung der nachgesehene entsprechende Wert von ca. 614 Ohm angezeigt wurde. Aber dennoch kein Durchgang (?hmm).
Der KD meinte, dass durch den defekten Fühler (obwohl Temperatur angezeigt wurde) die Heizung nie die richtige WW-Temperatur hatte, „wusste“ und daher dauernd WW bereiten wollteund andauernd erneut startete, bis der Temperaturregler bei den eingestellten 75° wider abschaltete.
– oder die Heizung dadurch in ein Notprogramm ging, ohne eine Störung anzuzeigen….?
Ein neuer Fühler wird bestellt PTC500 (?). Solange beobachte ich, ob das mit dem jetzt (wieder) funktionierenden Fühler passt. Zudem kontrolliere ich die Ist- und Sollwerte…..
Der HK1 ist auf nur WW gestellt, da hierbei die SLP nicht andauernd läuft. Muss hierbei jedoch beim nächsten Brennerlauf prüfen, ob/wann die SLP eingeschaltet, bzw. nach Brenneraus wieder ausgeschaltet wird. (hoffentlich geschieht das beides!!!)
HK2 ist weiterhin auf WW+H eingestellt.
Durch den Kundendienst (Chef selber) kam auf, dass der Fühler wohl damals 1999 oben in den Boiler verbaut wurde, um langfristiger WW zu sichern und um nicht noch mehr den Puffer laden zu müssen.
Er würde den Fühler eher in den Puffer oben montieren oder gar wieder in den Kessel zurück….
Ein Viessmann-Kundendienst könnte auch programmieren, dass die SLP im HK2 bei WW+H nicht dauernd läuft. (oder HK1 dauernd nur auf WW lassen?)
Weitere Möglichkeit wäre auch, die Heizung nicht über die Außentemperatur zu regeln, sondern über die Puffertemperatur.
Er fand es toll, dass ich mich an diese Community wandte und dort Resonanz und Hilfe/Meinungen bekam. Er bat darum, die vorgeschlagenen „Möglichkeiten“ in der Community zu diskutieren….
Ich danke im Voraus für eure Hinweise zur evtl. Problemlösung und Meinungen zu seinen Vorschlägen!
Ganz liebe Grüße, Thomas A1
Allerdings lief der Brenner gerade erneut an. KT 61°, allerdings Boiler unten nur 22° - warum auch immer....
Puffer oben 65,7, Boiler oben, 63,7 --- daher dürfte ja gar kein WW angefordert worden sein.
Es schein gerade so weiterzugehen und keine wirkliche Lösung in Sicht....
Ich glaub kaum, dass das am Fühler liegt. Sollte er keinen Durchgang oder einen Kurzschluss haben kommt eine Fehlermeldung. Frag doch mal die Temperatur über die i-Taste ab. Wenn die passt, ist er ok.
Der Fühler war jedoch nicht im Kessel, sondern im Boiler eingelegt.
Meinst du mit Kessel den Pufferspeicher? Kessel ist nämlich dein Vitola. Ich muss da leider präzise sein, sonst reden wir schnell aneinander vorbei.
Hallo, da hast du bestimmt recht!
Haben den Fühler (aus dem WW-Boiler) und einen identischen Tauschfühler (PTC500) selbst durchgemessen und durchgetestet (kaltes/warmes Wasser im Topf...) Hatten gleiche Ohmwerte von 540-605 - wie in der Widerstandskennlinie.
(Bei unserer Heizung ist der "Kessel"fühler durch die "Einbindung" der Solarthermie oben im großen Puffer-(Heizungsspeicher eingelegt! Vorne rechts über dem Brenner hinter der runden schwarzen Klappe ist noch ein Fühler - welche Temperatur der wo/wie anzeigt, weiß ich nicht)
Die letzten Tage vorher waren weitere Probleme mit dem Brenner, der trotz Kesseltemp. von 70° alle 15-30 Min für 10-15 Min. anlief..... Morgens dann auch Kesseltemp. von nur 30° und 0 bar Druck.
KD meinte nach Rücksprache der Hotline entweder defekte Schornsteinfegertaste oder Fehler in der Grundleiterplatte, evtl. durch das Durchbrennen der Pumpe auf Stecker 5, was über KD ein superteurer Tausch gewesen wäre...... Getestete MK2 Platinen gibt es im Netz für ca. 340 € mit 24 Mon. Garantie.
Hab mich dann daran erinnert, dass die "heftigen" Probleme erst auftraten, nachdem die Heizkreise "verschieden" eingestellt wurden = HK1 (Kesselkreislauf) nur Warmwasser und HK2 (Heizkreislauf) Warmwasser+Heizung.
Hab dann beide Heizkreise übereinstimmend auf Warmwasser+Heizung eingestellt - seither läuft Heizung und Warmwasser problemlos!
Das Einzige ist, dass die Speicherladepumpe vom Kessel in den Puffer wieder 24/7 läuft - was ja die "Ausgangsfrage" dieses Beitrags war.
Hab noch den Viessmann-Heizungsbauer, der vor 25 Jahren die Anlage installierte, angerufen. Er meinte, das wäre/könnte normal so sein, da die Pumpe erst bei entsprechender Außentemp. abgeschaltet wird. Ich beobachte das mal. Der nächste Kundendienst wird von ihm durchgeführt!
Die Pumpe läuft mit nur 16 Watt und ich komme zur Ruhe.
Gelernt habe ich auch von dir/euch sehr viel! Danke dafür!
Meine wichtigste "Erkenntnis" war, dass die SLP des HK1 bei WW+H wohl 24/7 läuft und ich die Heizkreise (der Vitotronic200 KW2) nicht unterschiedlich einstellen darf, wobei dies lt. WOLF-KD möglich wäre - ich versuche es nicht mehr!
Grüße ThomasA1
Ich weiss jetzt nicht,was hier falsch geklemmt würde,aber eine Speicherladepumpe läuft nur,wenn der Speicherfühler eine Wärmeanforderung rausgibt. Alles andere ist Quatsch.
Und wenn kein Mischer verbaut ist,laufen entweder die Heizkreispumpe oder die Ladepumpe. Nie beide zusammen.
Doch, in diesem Fall schon. Da hat nämlich jemand 21 und 20 absichtlich zusammengeklemmt.🙂
@ThomasA1 dass der Brenner alle 15-30 min 10-15 min lang läuft, ist ganz normal. Und dass die Pumpe ständig läuft, hat dein Heizungsbauer absichtlich so angeschlossen.
Das kann auch der Viessmann-Kundendienst nicht anders programmieren.
Man müsst einfach die Brücke rausnehmen, oder HK1 auf nur WW stellen, das verträgt aber dein Hydraulikschema wohl nicht. Versteh nicht, warum die Heizungsbauer nicht einfach nach Viessmann-Schema bauen, dann wäre alles viel einfacher.
Es gebe noch die Möglichkeit, eine neue Vitotronic zu nehmen, dort kann ein Puffertemperatursensor an Stecker 9 angeschlossen werden. Über Codierung 51:2 kann dann erreicht werden, dass die Kesselkreispumpe bei Anforderung nur eingeschaltet wird wenn der Brenner in Betrieb ist.
Wenn du die alte Regelung behalten willst, könntest du versuchen, die Pumpe statt an den Stecker 20 an Kontakt B4 des Steckers 41 (evtl. noch ein Relais dazwischen schalten, nicht dass die HE-Pumpe dein Brennsteuergerät zerschießt) anzuschließen. Dann läuft die Pumpe nur, wenn der Brenner läuft. Weiß aber nicht, ob das für dein Schema passt. Wenn Sensor im im Puffer ist könnte es klappen, da dieser ja die Pumpe parallel anfordern würde.
Hallo HeizIng ! D A N K E
Danke für die Erklärungen und Vorschläge!
Ich werde die Heizungsanlage und Steuerung so belassen, wie sie jetzt 25 Jahre lief. Lass/werde keine neue Vitotronic einbauen/lassen, nur dass die Heizkreispumpe nicht 24/7 im Winter-/WW+Heizbetrieb mit 16 Watt läuft.
Nein, ich belasse es so! Danke für die Erklärung und Lösung!
Vielleicht hilft dieser Beitrag auch mal anderen! Abe es war topp, wie schnell und mehrfach hier die Community Interesse zeigte und versuchte zu helfen!!!
Herzliche Grüße nochmals, Thomas A1