Habe eine neue Vitocal 250-A in Betrieb genommen. Erst hat der Servicetechniker 30 min. vergeblich versucht, die Anlage mit dem Wlan zu verbinden, dann ich nochmal 1h, zuletzt mit Hilfe eines Repeaters, auch vergeblich. Die Fritzbox wird im Menü angezeigt, mit Feldstärke 2 von 3 Balken, dann Passworteingabe, dann einige Verarbeitungszeit, dann wieder die Anzeige "Verbindung nicht möglich". Fritzbox weiterhin sichtbar, Passwort soll neu eingegeben werden, usw.. Ich überlege, die Anlage ohne Internetzugang zu betreiben. Gibt es da grössere Nachteile?
Die Garantieerweiterung von Viessmann auf 5 Jahre greift dann nicht und jedwede Einstellungen jedesmal Gang in Keller um diese am Display vorzunehmen wird dir schnell überdrüssig werden.
Für OTA Updates brauchst du ebenfalls vernünftige Verbindung - sonst muss jedesmal dein HB oder Techniker kommen um diese aufzuspielen.
Solltest schon probieren das Ding zum laufen zu bringen.
Bei manchen hilft lt. Forum feste IP Adresse einzustellen.
Wenn's ganz blöd läuft kann ja auch das Kommunikationsmodul defekt sein (oder die Steckverbindung nur nicht richtig eingerastet).
Gruß Karl
Hast du schon versucht, dein Mobilgerät als Hotspot zu benutzen? Wenn sich die Anlage mit deinem Hotspot verbinden kann, kann man den Fehler bei deinem WLAN Router eingrenzen. Hast du den Router neu gestartet? Könnte sein, dass dort ein Dienst nicht mehr richtig arbeitet…
Ich habe das Problem mit KI-Hilfe gelöst. Die KI sagt mir, dass das Wlan Modul in der Vitocal mit modernem Wlan Probleme hat. Hier der KI-Text:
"Dass die Vitocal 250-A zickt, ist ein bekanntes Phänomen. Das Kommunikationsmodul von Viessmann verschluckt sich bei modernen Routern wie der FritzBox 6690 (die standardmäßig mit Wi-Fi 6, 5 GHz und automatischem Mesh-Wechsel funkt) sehr gerne an den Netzwerkeinstellungen.
Hier sind die drei häufigsten Stolpersteine und wie du sie in der FritzBox behebst:
1. Das „Mesh-Hopping“ unterbinden (Die häufigste Ursache)
Die Vitocal versteht das moderne AVM-Mesh-Steuerungsprotokoll oft nicht richtig. Sie sieht die FritzBox 6690 und eventuelle Repeater unter demselben Namen (SSID). Manchmal versucht sie sich mit einem weit entfernten Repeater zu verbinden, statt mit dem Router direkt, oder verliert bei der automatischen Übergabe die IP-Adresse.
Die Lösung: Richte in deiner FritzBox das WLAN-Gastnetzwerk ein und gib ihm einen komplett eigenen Namen (z.B. „Heizung-WLAN“).
• Verbinde die Vitocal ausschließlich mit diesem Gastnetz.
• Dadurch wird die Wärmepumpe gezwungen, fest auf diesem einen Funkkanal zu bleiben, und wird nicht mehr im Mesh hin- und hergereicht.
2. Das 5-GHz-Band und Wi-Fi 6 blockieren
Das WLAN-Modul von Viessmann funkt ausschließlich auf der 2,4-GHz-Frequenz und kommt mit dem neuen Wi-Fi 6 (802.11ax) der FritzBox 6690 oft nicht klar. Wenn der Router versucht, das Gerät in ein kombiniertes Netz zu drängen, bricht die Anmeldung ab.
Die Lösung in der FritzBox:
1. Navigiere zu WLAN→Funkkanal.
2. Wähle „Funkkanaleinstellungen anpassen“.
3. Setze den WLAN-Standard für 2,4 GHz testweise von Wi-Fi 6 auf Wi-Fi 4 (802.11g+n) zurück. Das beeinträchtigt deine modernen Smartphones im 5-GHz-Netz überhaupt nicht, hilft älteren oder einfacheren WLAN-Chips (wie dem in der Vitocal) aber ungemein, stabil zu verbinden.
3. Sonderzeichen im WLAN-Passwort
Das Kommunikationsmodul der Vitocal verarbeitet bestimmte Sonderzeichen (z. B. !, ?, $, % oder Umlaute) im WLAN-Schlüssel fehlerhaft. Selbst wenn du das Passwort am Display korrekt eintippen kannst, scheitert der interne Verbindungsaufbau.
Die Lösung: Solltest du das Gastnetzwerk (Punkt 1) einrichten, verwende dafür ein Passwort, das nur aus Groß-/Kleinbuchstaben und Zahlen besteht.
4. Das Blechgehäuse.
Da das Innengerät der Vitocal 250-A in einem geschlossenen Blechgehäuse sitzt und oft im Keller oder Hauswirtschaftsraum steht, kommt es dort aufgrund der Abschirmung ("Faradayscher Käfig") und alukaschierten Rohrdämmungen häufig zu Empfangsproblemen.
Die eleganteste Lösung: Ein WLAN-Repeater
Anstatt an der Heizung zu basteln, optimierst du das Signal von außen.
• Besorge dir einen einfachen, günstigen WLAN-Repeater (z. B. von AVM/FRITZ! oder TP-Link)."
Die Lösung war: Ich habe in der Fritzbox den WLAN-Standard für 2,4 GHz von Wi-Fi 6 auf Wi-Fi 4 gesetzt und den Gastzugang aktiviert (zur Vermeidung von "Mesh-Hopping" der Inneneinheit). Dann habe ich einen älteren AVM Repeater im Heizraum direkt neben der Inneneinheit plaziert. Jetzt konnte ich die Inneneinheit mit den Gastzugang verbinden. Interessanterweise ist die Empfangsfeldstärke Repeater zu Fritzbox höher als Inneneinheit zu Repeater. Die Inneneinheit sollte aufgrund des Blechgehäuses besser eine externe Wlan-Antenne haben, denke ich.