Mal eine Verständnisfrage:
Ich habe eine 250-A mit einem Vitocell 120-E Kombipufferspeicher (mit HK-Zone und WW-Zone) und immer wenn die Anlage von WW-Zone (WW-Bereitung) auf HK-Zone (Heizen) umschaltet oder umgekehrt, schaltet zuerst das interne 4/3-Ventil den Vorlauf der ODU auf die andere Zone und nur mit etwas Verzögerung dazu schaltet dann auch das externe Wegeventil den Rücklauf der ODU auf die andere Zone.
Es gibt also einen mehrere (1, 2, 5, 20 ?) Sekunden dauernden Zustand in dem der Vorlauf der ODU in die eine Zone (z.B. HK) geht aber der Rücklauf der ODU aus der anderen Zone (z.B. WW) kommt.
Da bei meinem 120-E beide Zonen über ein Lochblech verbunden sind, führt das nur dazu, dass für diesen Moment das Wasser über das Lochblech stärker zwischen beiden Zonen fließt.
Wie ist das aber bei einem Anlagenschema, bei dem man zwei komplett getrennte Puffer für HK und WW hätte?
Wenn der VL-der ODU durch das Ventil mit dem einen Puffer verbunden ist, aber der RL der ODU mit dem anderen Puffer verbunden ist, müsste der Volumenstrom ja dann auf Null absinken, und es eine Störung geben, weil es da keine Rohr-Verbindung gibt durch die das Wasser vom Vorlauf der ODU zum Rücklauf der ODU fließen kann und das Wasser ja auch nicht zusammengedrückt werden kann.
Oder wird dann irgendeine Art von Überströmventil eingebaut? Oder schaltet dann beim Umschalten der Kompressor samt Umwälzpumpe für einen kurzen Moment ab? Wie ist das bei Anlagen mit zwei getrennten Puffern gelöst? Oder gibt es da das Problem da nicht und beide Ventile schalten dann exakt gleichzeitig?
Danke.
Bei hydraulisch getrennten Systemen braucht es kein zweites Wegeventil. Da sind die Rückläufe einfach miteinander verbunden, entweder extern oder spätestens innerhalb der IDU.
LG, Sebastian
@Wangnick schrieb:Bei hydraulisch getrennten Systemen braucht es kein zweites Wegeventil. Da sind die Rückläufe einfach miteinander verbunden, entweder extern oder spätestens innerhalb der IDU.
Danke, stimmt, macht Sinn.